VdW/VdWg-Seminarveranstaltung: "Wirtschaftlichkeitsberechnung - Instrument zur Entscheidung über die Vorteilhaftigkeit von Immobilieninvestitionen"
Begriffe wie »Kostenmiete« und »Wirtschaftlichkeitsberechnung« entstammen der Wohnungsbauförderung. Ursprünglich hing die Bewilligung von Fördermitteln für den Wohnungsbau von der Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ab, die das Ziel verfolgte, eine Kostenmiete nach den Vorschriften der II. Berechnungsverordnung (II. BV) zu ermitteln. Dabei wurde konsequent das Kostendeckungsprinzip verfolgt, es galt eine Miete zu ermitteln, die ausreicht, die laufenden Aufwendungen zu decken.
| Referent: |
Prof. Dirk Wenzel |
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Zielgruppe: |
Geschäftsführer/innen, Vorstände und Mitarbeiter/innen, die mit der speziellen Materie befasst sind |
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Termin, Zeit, Ort: |
Montag, 11.05.2026, 10:00 bis ca. 15:30 Uhr |
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Anmeldungen: |
Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. |
Anmeldeschluss: 22.04.2026
Inhalt
Wirtschaftlichkeitsberechnung – Instrument zur Entscheidung über die Vorteilhaftigkeit von Immobilieninvestitionen
Begriffe wie „Kostenmiete“ und „Wirtschaftlichkeitsberechnung“ entstammen der Wohnungsbauförderung. Ursprünglich hing die Bewilligung von Fördermitteln für den Wohnungsbau von der Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ab, die das Ziel verfolgte, eine Kostenmiete nach den Vorschriften der II. Berechnungsverordnung (II.BV) zu ermitteln. Dabei wurde konsequent das Kostendeckungsprinzip verfolgt, es galt eine Miete zu ermitteln, die ausreicht, die laufenden Aufwendungen zu decken.
Im aktuellen Förderrecht spielt die Kostenmiete kaum noch eine Rolle. Von zentraler Bedeutung ist nun meist die mit der Förderstelle vereinbarte Miete, die unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete angesiedelt ist.
Ist eine Investition unter diesen Bedingungen noch vertretbar? Kann die zulässige, mit dem Fördermittelgeber vereinbarte Miete die laufenden Kosten decken? Bei der Beantwortung dieser Frage ist das Konzept der Wirtschaftlichkeitsberechnung im Sinne der II. Berechnungsverordnung sehr hilfreich. Es ermöglicht es, unter Berücksichtigung definierter Kostenfaktoren festzustellen, unter welchen Umständen sich eine Immobilieninvestition lohnt.
I. Rechtliche Grundlagen der Kostenmiete
II. Gegenstand, Gliederung und Aufstellung der Wirtschaftlichkeitsberechnung
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Grundstücks- und Gebäudebeschreibung
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Aufstellung der Gesamtkosten (Baugrundstück und Baukosten)
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Finanzierungsplan
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Laufende Aufwendungen (Kapitalkosten, Bewirtschaftungskosten, Mietausfallwagnis)
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Laufende Erträge
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Ermittlung der Kostenmiete in €/m²
III. Besondere Arten der Wirtschaftlichkeitsberechnung
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Teilwirtschaftlichkeitsberechnung
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Gesamtwirtschaftlichkeitsberechnung
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Auszug aus einer Wirtschaftlichkeitsberechnung
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Zusatzberechnungen
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Laufende Aufwendungen / Erträge in der Teilwirtschaftlichkeitsberechnung
IV. Anpassung der Wirtschaftlichkeitsberechnung
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Änderung der Gesamtkosten
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Änderung der Finanzierung und der Kapitalkosten
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Änderung der Bewirtschaftungskosten und der Erträge
V. Wirtschaftlichkeitsberechnung und Modernisierung
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Erhöhung der Gesamtkosten
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Erhöhung der Finanzierungsmittel
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Erhöhung der laufenden Aufwendungen
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Erhöhung der Durchschnitts- und Einzelmieten
Die Veranstaltung erfüllt die Anforderungen von fünf Weiterbildungsstunden gemäß § 34c GewO und § 15b MaBV.
Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Durchführung der Seminarveranstaltung ein Zertifikat.